Was, wenn die (Corona)-Krise nicht vorüber geht ?

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Und wenn du das Gefühl hast, dass gerade alles auseinander zu fallen scheint, bleibe ganz ruhig. Es sortiert sich nur neu.

Es ist verlockend, das festzuhalten, was wir haben und alles zu unternehmen, um unseren Lebensplan fortzusetzen.

Plötzliche Krisen, wie die aktuelle Coronakrise, zeigen uns, wie zebrechlich unsere Vorstellungen davon, wie es sein soll, sind.

Die Vorstellung, dass es nicht so weiter gehen könnte, dass unser bisheriges Leben nicht mehr möglich ist, versetzt uns womöglich in Angst und Schrecken. Der Impuls des Festhaltens ist nur verständlich…..

Allerdings lähmt uns dieser Festhalte-Impuls auch: Er hindert uns daran, unsere Welt neu zu denken, neue Möglichkeiten zu sehen, neue Chancen.

Stellen wir die Frage doch mal anders…

Wenn wir die Frage verändern, erhöhen wir die Chancen für uns.

Was passiert denn mit Dir, wenn die Coronakrise die Welt nachhaltig verändert – ganz oder teilweise.

Was ist, wenn sich die Menschen nach der Krise anders verhalten – im Umgang miteinander, beim Einkaufen, hinsichtlich ihrer Werte u.s.w. ?

Wenn wir uns z.B. fragen: „Was würde ich tun, wenn die aktuelle Situation so bleibt, wie sie ist ? Welche Chancen ergeben sich für mich daraus ?“, so kommen wir vielleicht auf Gedanken, die uns in eine viel besseres Leben als vorher führen.

Was würdest Du anders machen, wenn Du die Weichen für Dein Leben jetzt noch einmal ganz neu stellen müsstest ?

Beispiele:

  • Wenn die Situation so bleibt, wie sie ist und wir auf längere Zeit eine Ausgangsbeschränkung haben, kaufen die Menschen andere Produkte und sie kaufen anders ein: Ich forciere jetzt meinen Versandhandel.
  • Lesen bekommt mehr Bedeutung – ich nutze die Zeit und schreibe ein Buch.
  • Wenn ich arbeitslos werde, kann ich endlich meine Idee der Selbstständigkeit umsetzen.
  • Die Krise zeigt mir, wie wichtig professionelle Hilfe ist, ich gründe ein Dienstleistungsunternehmen für Besorgungen.
  • Die Krise führt uns zurück auf alte Werte wie Familie, Freunde, Solidarität und weg von immer mehr Konsum…

Mir z.B. ist in den letzten Tagen sehr bewusst geworden, dass ich schon länger noch viel ortsunabhängiger arbeiten wollte, als ich es bisher getan habe. Ich habe die Weichen dafür noch stärker als bisher umgestellt und weitere Maßnahmen dafür ziehe ich nach. Die Zeit, die ich jetzt übrig habe investiere ich also in etwas, das schon lange bei mir schlummert.

Ich bin sicher, wenn die Krise verzogen ist, oder abgemildert, bin ich in diesem Vorhaben stärker aufgestellt als bisher.

Welche sind Deine schlummernden Chancen ?

Was passiert, wenn Du die Angst gegen Mut ersetzt und jetzt die Dinge in die Hand nimmst, die schon länger rumliegen ? Wie stehst Du nach der Krise da, wenn Du die Zeit, die Dir zwangsläufig jetzt geschenkt wird, in Dein Wunschleben investierst ?

Ich wünsche Dir viel Spaß bei dem Gedankenspiel.

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