Erkenne Dich selbst und lebe einfach besser

Wenn man besser versteht, wie man selbst tickt, ist es leichter, die richtigen Entscheidungen zu treffen und glücklicher durchs Leben zu gehen.

Auch wenn „Schubladendenken“ und „Vereinfachungen“ bei Menschen nicht immer hilfreich sind, so sind sie doch nicht ganz falsch und können helfen, enstpannter durchs Leben zu gehen.

Bereits die vorchristliche Temperamentlehre nach aristotelisch-galenisches Lehrgebäude versuchte die Eigenarten von Menschen zu kategorisieren und zu beschreiben.

Entstanden sind dort die bekannten Einordnungen Sanguiniker, Choleriler, Phlegmatiker und Melancholiker.

Wenn wir begreifen, dass keine der Kategorisierungen eine Bewertung, sondern nur eine Beschreibung darstellt, kann sie uns helfen.

Sie hilft uns dann, wenn wir nicht „sein wollen wie….“ sondern indem wir die der jeweiligen Eigenart zugeschriebenen Attribute für uns akzeptieren und uns in unserem Leben ein wenig danach richten.

Heute sind wir viel differenzierter beschrieben als zu Zeiten von Aristoteles

Viele kluge Köpfe der Neuzeit haben die Ideen von Aristoteles und Co. aufgegriffen und über die Jahrzehnte sehr differenzierte Beschreibungen mentaler / persönlicher Eigenarten von Menschen hinterlassen. Neben C.G. Jung hat wohl vor allem die NLP, die Neuro-Linguistische-Schule einen großen Beitrag mit ihren Beschreibungen der Eigenarten von Menschen geleistet.

Aus diesen Beschreibungen möchte ich einige herausnehmen um Dir zu demonstrieren, wie sie beim Versuch, ein Leben zu führen, das Dich nachhaltig glücklich macht, helfen können.

Metaprogramme der NLP

Menschen – Dinge

Manche Menschen sind eher aufgabenorientiert, manche Menschen sind eher menschenorientiert.

Einem menschenorientierten Menschen kann die Unterordnung der Beziehung oder das mentale Wohlergehen seines Gegenübers sehr schwer fallen und er wird vielleicht eine Entscheidung treffen, die sachlich weniger effektiv ist, aber die Beziehung und das Gegenüber menschlich schützt.

Der „Dingeorientierte“ ist vergleichsweise entspannt und setzt im Zweifelsfall den Sachzwang über die Beziehung. Es stört ihn nicht besonders, wenn die Beziehung leidet oder sein Gegenüber mit der Entscheidung unzufrieden ist.

Beide Metaprogramme haben ihre Stärken und Schwächen. Ich persönlich würde mich viel lieber von einem Chirurgen in einer komplizierten OP operieren lassen, der sachorientiert ist, als von einem der es im OP-Saal allen Recht machen will oder mich partout von einem 4-wöchigen „Zwacken“ fernhalten will.

Motivation: Hin zu – weg von

Zu erkennen, welches Metaprogramm bei Dir läuft, hilft Dir dabei Ziele zu erreichen.

Der Eine rennt los, weil er von einer unangenehmen Situation weg will, der andere, weil er eine bestimmte, verlockende Situation erreichen möchte.

Das Ergebnis mag dasselbe sein, die Motivatoren, die dazu führen, dass Du los läufst sind es nicht.

Wahrnehmung nach NLP

Unter Wahrnehmung ersteht man in der NLP alles, was wir über unsere 5 Sinne registrieren. Jeder Mensch verfügt grundsätzlich über alle Wahrnehmungskanäle, die aber z.T. sehr stark unterschiedlich ausgeprägt sind.

VAKOG-System

Die auch als VAKOG-System bekannte Beschreibung kennt die Wahrnehmungskanäle

  • Visuell (sehen)
  • Auditiv (hören)
  • Kinästhetisch (fühlen / Abläufe / Zeit)
  • Olfaktorisch (riechen)
  • Gustatorisch (schmecken)

Vereinfacht gesagt bedeutet das, es gibt Menschen, die haben leicht ein Bild im Kopf (in 3D und Farbe) und andere haben eher einen Ton im Kopf (komplettes Konzert mit allen Einsätzen).

Menschen, die überwiegend auditiv sind, fühlen sich in lauter Umgebung schneller unwohl als Menschen, die überwiegend visuell sind.

Für auditive Menschen kann es eine dauerhafte Qual sein, sich Messelärm oder Jahrmarktstreiben auszusetzen.

Es könnte daher für einen auditiven Menschen sinnvoll sein, nicht „Karusellenbremser“ oder „Messestandbetreiber“ zu werden.
Wenn er sich doch für den einen oder anderen Beruf entscheidet sollte er wissen, dass er vielleicht mehr als andere, eine Kompensation benötigt.

Wenn Du Dich selbst besser kennst, kommst Du leichter durchs Leben

„Schubladendenken“ als Beschreibung kann Dir also dabei helfen, bessere Entscheidungen für Dich und Dein Leben zu treffen.

Es kann Dir dabei helfen, das eine oder andere an Dir besser zu akzeptieren und vielleicht als Startpunkt für eine neue Weichenstellung zu begreifen.

Ich selbst meide z.B. laute Umgebungen, weil ich verstanden habe, dass ich aufgrund meiner Natur niemals in lauten Umgebungen glücklich werde. Wenn ich mich doch in laute Umgebungen begebe, weil ich z.B. mit Freunden in einen Club gehe, erlaube ich mir, auch früher als üblich wieder zu gehen.

Es gibt noch soooo viel mehr….

In unserem Coaching gehen wir nach und nach sehr genau auf Deine Eigenarten ein und schauen, wie wir sie für Deine Lebensziele nutzen können.

Es gibt noch so viel mehr für Dich zu entdecken, was Dir dabei hilft…

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